Illegaler Wildtierhandel: Medizin und Aberglaube

Titelfoto: ©Andy Fitzsimon

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Medizin und Aberglaube

Für die Herstellung einer der angeblich wirksamsten Substanzen der Traditionellen Asiatischen Medizin – die Bärengalle – werden über 12.000 Tiere qualvoll in Farmen gehalten. Fast alle Tiere kommen aus Wildbeständen, was das Fortbestehen der Wildpopulationen extrem gefährdet. Dabei ist die Wirksamkeit der Bärengalle nicht nachgewiesen, im Gegenteil: Die Gallenflüssigkeit ist oft durch Blut, Urin, Fäkalien oder Eiter verunreinigt.

Auch das Horn der Nashörner ist stark begehrt. Europaweit sind Naturkundemuseen inzwischen angehalten, nur noch Nachbildungen von Nashornhorn  auszustellen – zu oft wurden in jüngster Vergangenheit Ausstellungshörner für den illegalen Handel aus den Vitrinen gestohlen, weil die Tiere in der freien Natur so selten geworden sind.

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